Klinische Hypnose

„Anders, als dies oft angenommen wird, hat Hypnose nichts mit Schlaf zu tun. Durch viele wissenschaftliche Untersuchungen weiß man heute, dass alle Phänomene, welche im Verlauf einer Hypnose entstehen, Ausdruck der eigenen, autonomen Fähigkeiten der Hypnose-KlientInnen sind. Sie drücken deren eigene Kompetenz, deren eigenes Potential aus…“ (Dr. Gunther Schmidt, M.E.I. Heidelberg)

Dr. Gunther Schmidt unterscheidet Problemmuster und Lösungsmuster, in denen jeweils alle Komponenten des Erlebens verknüpft sind. Die Probleme werden so erlebt, als ob man keinen direkten Einfluss darauf haben könnte. Viele Problembeschreibungen handeln davon, dass „ES“ passiert und dass der Mensch sich dem Problemverhalten ausgeliefert fühlt. Die Hypnotherapie geht davon aus, dass alle Lösungen schon vorhanden sind und ein intuitives Wissen für Lösungen im Menschen verankert ist. Diese werden durch Trance-Prozesse aktiviert und somit das gewünschte Erleben aktiviert.

 

Die klinische Hypnose eignet sich in der Anwendung gut bei:


Prüfungs- und Leistungsängsten

Angststörungen

Reizdarm

Schmerz

Schlafstörungen

Wunsch nach Gewichtsreduktion

Raucherentwöhnung

Die moderne Hypnotherapie arbeitet ressourcenorientiert; der Klient wird unter dem Blickwinkel seiner positiven Möglichkeiten, seiner Kräfte, seines Wachstums und eben nicht seiner Defizite betrachtet.

In der Erwachsenen-, Kinder- und Jugendbehandlung und Paartherapie ist diese Methode ein effektiver Therapiebaustein, der in Verbindung mit der systemischen Therapie als „hypnosystemische Therapie“ schnelle Wirkung entfalten kann.